26.08.2010
25.08.2010
Beinahe ein Drittel der naturwissenschaftlich-technisch Beschäftigten in deutschen Hochtechnologiefirmen sind Ingenieure und Wissenschaftler. Es könnten noch mehr sein, denn viele offene Stellen sind unbesetzt – im Juli diesen Jahres fehlten 36.800 Ingenieure. Ein wesentlicher Grund hierfür ist der zunehmende Nachwuchsmangel. Auf 1.000 erwerbstätige Ingenieure kamen im Jahr 2007 lediglich 35 Hochschulabschlüsse der Ingenieurwissenschaften.
Die rheinland-pfälzische Industrie legte im Juni 2010 beim Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr erneut kräftig zu. Auch gegenüber dem Vormonat Mai stiegen die Bestellungen nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems deutlich an.
Veränderungen gegenüber Juni 2009
Im Juni 2010 erhielt die rheinland-pfälzische Industrie preisbereinigt 25,7 Prozent mehr Aufträge als ein Jahr zuvor (Deutschland: plus 28,4 Prozent). Die Nachfrage aus dem Inland stieg um 17,8 Prozent (Deutschland: plus 24,4 Prozent), aus dem Ausland kamen 32,6 Prozent mehr Bestellungen als im Juni 2009 (Deutschland: plus 31,9 Prozent). Im Vorjahresmonat wiesen die Auftragseingänge infolge der Wirtschaftskrise allerdings ein niedrigeres Niveau auf.